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So wirkt eine Sauna
Schwitzen Sie sich gesund! |
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Die Temperatur im Körperinneren steigt während
eines Saunaganges um höchstens etwa ein bis zwei Grad an. Eine solche
Erhöhung der Körpertemperatur entspricht dem Vorgang,
der während eines Fiebers stattfindet. Die Hautoberfläche kann bis auf 42 Grad
Celsius steigen, dadurch erhöht sich der Stoffwechsel in den Hautzellen um das Zwei- bis Dreifache.
Durch die Schweißperlen quillt die Hornschicht auf, die Haut wird reiner.
Die Blutgefäße weiten sich, und es wird die doppelte Blutmenge hindurch gepumpt.
Die Muskulatur wird entspannt, der Stoffwechsel angeregt.
Auch die Schweißproduktion läuft auf Hochtouren:
20 bis 30 Gramm werden pro Minute produziert. Nach 15 Minuten schwitzen
sind das etwa 400 Gramm Schweiß pro Saunagang beziehungsweise fast
ein Liter nach zwei Saunagängen.
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Entschlackung durch die Sauna
Den Flüssigkeitsverlust versucht ein gesunder Körper immer auszugleichen,
indem er im Gewebe Wasser anreichert. Schlackenstoffe, die
sich zwischen den Fettzellen anreichern, und Milchsäure aus den
Muskeln werden ins Blut abgegeben. Die Schlackenstoffe werden nun vermehrt
über das Ausscheiden des Urins angegeben. Nach der Sauna Wasser trinken,
fördert diesen Prozeß.
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Erweiterung der Arterien
Da die Arterien geweitet sind, wird das Herz auch besser mit
Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Im Zweifelsfall immer den Arzt fragen!
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Wärme weckt körpereigene Abwehrkräfte
Auch chronische Erkrankungen wie Asthma entspannt die Bronchenmuskulatur
und wirkt so Asthmaanfällen entgegen.
Auf Grund der eingeatmeten heißen Luft werden die Schleimhäute
besser durchblutet und ihre Sekretabsonderung gesteigert.
In den Sekreten befinden sich vermehrt Abwehrstoffe gegen
Krankheitserreger.
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Warm-Kalt-Reize härten ab - Stärkung der Widerstandskräfte
Wer über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten wöchentlich
einmal bis zweimal ausgiebig schwitzt, ist nicht mehr so wetterfühlig.
Die Muskulatur wird durch das Saunen trainiert und reaktionsschneller
bei abrupten Temperaturwechseln. Wer Probleme mit den Bronchien hat,
wird den Saunagang als Wohltat empfinden. Das Fassungsvermögen der
Lunge erhöht sich auf Grund der muskelentspannenden Wirkung der Sauna,
so dass das Durchatmen leichter wird. Die Psyche entspannt sich beim Saunabaden, im Gehirn werden körpereigene Glückshormone
, die sogenannten Endorphine ausgeschüttet, die Freisetzung des Stresshormons Cortionl dagegen gedrosselt.
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